Ich backe mein Brot selbst!

Angefangen hat es im letzten Jahr, als ich aus diversen Gründen heraus auf Weizenprodukte verzichten wollte. Warum kein Weizen? Ein langes Thema, vielleicht später dazu mal mehr, heute geht es um's Backen

 

Wenn ich selber backe, dann weiß ich, was darin ist! Und es macht mir Spaß! Und den meisten anderen auch!

Ich schwöre, mit ein wenig Routine backt man das Brot so nebenbei und das Grundrezept ist so sicher, das sich jeder bald an Variationen wagt.
Die gelingen dann mal mehr und mal weniger - trial and error.

Ich kann wirklich nur jeden ermutigen, es mal auszuprobieren. Was für ein Genuss zum Abendbrot ein selbstgebackenes Brot zu haben, dass man mittags erst aus dem Ofen geholt hat. Viel mehr geht nicht.

Also - viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Zubereitungszeit 30 Minuten

Die Zutaten:

350g Dinkelmehl Type 630

350g Roggenmehl Vollkorn

130g Kürbiskerne (alternativ Sonnenblumenkerne)

1 Würfel Hefe

28g Salz

3 EL Weinessig

650 ml lauwarmes Wasser

 

Die Zubereitung: 

Wasser, Salz, Essig und Hefe in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen die Hefe unter Rühren ‚auflösen‘. Das Mehl und die Kerne dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine 5 Minuten vermengen.

Eine Kastenbackform fetten (mit Butter) und mit Dinkel- oder Haferflocken ausstreuen, auch die Seitenwände. Das Ausstreuen muss man nicht, das Brot bekommt allerdings eine interessantere Optik. Man kann die gefettete Form auch mit Mehl bestäuben.

Den Teig einfüllen.

Die Backform mit dem Teig in den kalten Ofen auf mittlerer Schiene stellen.

Ohne Umluft den Ofen auf 210 Grad C heizen, ca. 70 Minuten backen.

Nach Ende der Backzeit das Brot zum Auskühlen auf einen Gitterrost stürzen. Auf den Boden des Brotes klopfen, es muss hohl klingen, dann ist das Brot fertig. Oder mit einem Holz-Schaschlickspieß in das Brot stechen, kurz abwarten und den Spieß wieder rausziehen. Es darf kein Brotteig am Spieß kleben bleiben.

Meistens backe ich das Brot noch 10 Minuten ohne Backform im Ofen weiter, dann bekommt es eine schönere Kruste an den Seiten und am Boden. Dies ist allerdings auch abhängig von der Qualität der Backform und der genauen Hitze Ihres Backofens. Da hilft nur Probieren!

 

Übrigens: Die Qualität des Mehles ist entscheidend wichtig für den guten Geschmack. Ich gebe lieber einen Euro mehr für das Mehl aus, bei diesem Brot kaufe ich Bio-Mehle.

 

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